Fair-Trade-Day

Rückblick auf den
Kirchner Solar Fair-Trade-Day

Kirchner Solar Group investiert in die Region und den Ausbau des Unternehmensstandorts. Im Rahmen des Fair-Trade-Day präsentierte das Unternehmen zahlreiche Neuerungen.

Die Kirchner Solar Group feierte am 29. April 2012 mit über 3.000 Besuchern den Kirchner Solar Fair-Trade-Day. Im Rahmen der Veranstaltung weihte das Unternehmen seinen neuen Fair-Trade-Shop auf dem Firmengelände ein sowie den Kids-Solar-Spielplatz, neu hinzugekommene Bauabschnitte der Geschäfträume und die Erweiterung des Solarparks. Zudem konnten sich Besucher über die Fortschritte vom Bau des Solarcenters der Kirchner Solar Group in Uganda und den aktuellen Stand der Energiewende informieren.

Die Kirchner Solar Group legte in den vergangenen Jahren ein beeindruckendes unternehmerisches und regionales Wachstum vor und feierte diesen Erfolg im Rahmen eines Fair-Trade-Days am Hauptsitz in Alheim-Heinebach. Innerhalb der letzten fünf Jahre stellte der hessische Pionier der Solarbranche 170 neue Mitarbeiter ein und investierte rund 10 Mio. Euro in den Ausbau des Standorts, in den Einsatz neuester Technologien vor Ort sowie in qualifizierte und langfristige Arbeitsplätze in der Region. Im Rahmen der Gesamtinvestition von 750.000 Euro für weitere Gebäudeteile am Unternehmensstandort, errichtete die Kirchner Solar Group zudem einen Kids-Solar-Spielplatz, der nach Rücksprache auch als externer Lernort für Kindergarten und Schulen zur Verfügung steht.

Eröffnung des Fair-Trade-Shops
Hauptanlass der Veranstaltung vom vergangenen Sonntag war die feierliche Eröffnung des Fair-Trade-Shops mit einem Produktsortiment aus über 100 fair gehandelten Artikeln. Der Großteil des Erlöses kommt der Entwicklungszusammenarbeit der Kirchner Solar Group im ostafrikanischen Uganda zu Gute. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Bildungsprojekten. Seit 2005 entwickelt das Unternehmen Lösungen für die netzunabhängige Stromversorgung, welche bisher schwerpunktmäßig in Uganda zum Einsatz kommen. Solarenergie stellt hier einen wesentlichen Schritt für die wirtschaftliche Entwicklung und Lebensqualität insbesondere in ländlichen Regionen dar, da laut einem aktuellen Bericht des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit nur circa 10 Prozent der ugandischen Bevölkerung Zugang zum öffentlichen Stromnetz haben. Derzeit errichtet die Kirchner Solar Group ein Solarcenter nahe der Hauptstadt Kampala auf einer Fläche vergleichbar mit der Größe von circa 250 Fussballfeldern.

 

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Erweiterung des Solarparks KSG-Heinebach auf dem Firmengelände
Durch den Zubau von neun zusätzlichen Photovoltaik-Nachführsystemen, welche kurz vor dem Fair-Trade-Day in Betrieb gingen, erzeugt die Kirchner Solar Group damit jährlich weitere 88.200 kWh ökologischen Solarstrom auf dem Firmengelände. Am Standort produziert das Unternehmen über 1 Mio. kWh Energie aus Photovoltaikanlagen, verbraucht aber selbst nur rund ein Viertel der Leistung. Der restliche Strom wird in das öffentliche Netz eingespeist. Das Solarsystem zeigt die mehrfache Nutzbarkeit von Nachführsystemen auf betrieblichen Flächen auf, beispielsweise für Parkplätze unterhalb der Modulflächen oder durch die Speisung von Solartankstellen mit Energie zum Versorgen von E-Mobility-Fahrzeugen.

Vorträge zum Stand der Energiewende und den Vorteilen der Photovoltaik für Privatnutzer 
Unternehmensvertreter gaben in Solar-Fachvorträgen Einblick in den aktuellen Stand der Energiewende und der Solarenergie, informierten wie Besitzer von Photovoltaik-Anlagen ihre Heizkosten senken können sowie von Ertragsvorteilen durch den Rund-um-sorglos-Service der Kirchner Solar Group profitieren und wie sich eine netzunabhängige Stromversorgung gestaltet.